Der Grünten - Tempelwächter über dem Allgäu

Der Grünten - Tempelwächter über dem Allgäu                                                                                                                    

Auch dieser Kraftort ist wahrscheinlich nichts für schwache Nerven! Ich hatte noch einige Tage nach dem Aufenthalt

auf dem Grünten und dem Besuch des "Jägerdenkmals" einen handfesten Kater.

Dieses bemerkenswerte Denkmal wurde zum Gedenken an Gefallene des 1. Weltkrieges errichtet, ein mystischer,

kreisrunder Totentempel auf dem höchsten Punkt dieses eigenartigen Berges. Eine Wirkung, die bei extrem magischen

Plätzen auftauchen kann: solche Orte berauschen. Sagen wir ruhig: Sie sind eine Naturdroge - allerdings ohne

Nebenwirkungen. Außer man betrachtet Gesundheit, Ausdauer und Kondition als schädlich.

Nach solchen Vorüberlegungen aber schnell hinauf auf den Grünten. Die Route ist in der Literatur als "leichte Bergwanderung" angegeben. Ab Rettenberg, Kranzegg oder Burgberg (unsere Ausgangspunkte), dauert es etwa zwei Stunden nach oben.

Das lohnt sich immer, denn der Berg steht wie ein Tempelwächter im Allgäu, seine Aussichtsmöglichkeiten sind gigantisch:

Bis zum Bodensee geht der Blick und an schönen Tagen soll mit einem guten Fernglas das Ulmer Münster zu erkennen sein!

Nun aber zu der Sendeanlage des Bayerischen Rundfunks oben auf dem Gipfel: Wer direkt darunter steht und eine"Antenne" für Kraftfelder hat, der wird eine nach oben reißende Energie spüren.

Und die schwarze Wolke! Selbst bei Sonnenschein  ringsum bleibt dem Gipfel des Grünten, genau über dem genannten

Sendeturm, eine schwarze Wolke stehen: Der Beweis dafür, dass elektronische Aufladung Feuchtigkeit "anzieht", dass also Wetter gemacht werden kann!

Die Stimmung hier oben ist unheimlich. Denn da waltet offensichtlich eine Kraft, die über das bloße Hinausschicken von Radio- und Fernsehwellen weit hinausreicht. Die Wolke sieht wirklich bedrohlich aus.

Wir steigen noch 200 Meter weiter zum "Jägerdenkmal", das seinesgleichen sucht, sowohl was den Ort, als auch die Architektur betrifft: Eine kreisrunde, innen hohle, begehbare, sich nach oben verjüngende Totemsäule, gefertigt aus Steinen von Schlachtfeldern und, wie eine Tafel verrät, mit Erde aus einem Grab "aufgeladen". Tatsächlich wurde Grabeserde ins Mauerwerk eingearbeitet. Das Ganze steht auf einem steinernen, altarförmg gemauerten Plateau. Ein beeindruckender Ort.

Wer sich mit Zahlensymbolik auskennt, für den sind die ins Mauerwerk eingelassenen Tafeln eine Offenbarung. Stehts dominiert die Zahl Neun.

Wie komme ich hin?

PKW: Über Kempten nach Sonthofen und Immenstadt. Bei dem Ort "Stein" Richtung Burgberg. Parkplatz "Grünten" ausgeschildert.

ÖPNV: Vom Bahnhof Blaichach oder Sonthofen zu Fuß nach Burgberg

"Quelle: Fritz Fenzl, magische Orte der Kraft"

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